Aktuelle Termine und Projekte...



Wir treffen uns..

...im Sommersemester '16 vorerst am Mittwoch, den 6.04 um 14.15 Uhr vor dem Café Hilgenfeld.

Schaut einfach vorbei!


Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen! Nähere Infos findet ihr dann hier und auf Facebook! Schaut einfach spontan vorbei oder schreibt uns vorher eine Mail an info@impuls-erfurt.de. Ihr könnt auch gerne auf unserer Facebook-Seite vorbeischauen.

 

(Änderungen von Ort oder Termin sind möglich und werden hier bekannt gegeben)


- Ehemalige Projekte vor dem WS 14/15 findet ihr hier -


Mitschnitte bei Radio F.R.E.I.

Bei Radio F.R.E.I. findet ihr die Mitschnitte unserer Vorträge der Hochschultage "Was ist Geld?". Außerdem gibt es spannende Interviews mit einigen unserer Referenten, also schauts euch an!


http://radiofrei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=5410


Impuls. bei ich-mag-meine-uni.de


Auf dem Blog der Universität Erfurt gibt es jetzt ganz aktuell einen gelungenen Beitrag über die Arbeit unserer Hochschulgruppe und die aktuellen Hochschultage "Was ist Geld?". Hier erfahrt ihr mehr über die Hintergründe und Motivation für unsere Projekte und die Ziele unserer Arbeit. Ein guter Start, um Impuls. Plural denken - Ökonomik gestalten besser kennenzulernen!

http://www.ich-mag-meine-uni.de/item/328-hsg-impuls.html


Oder schaut einfach bei uns vorbei, im WS15/16 immer montags um 12 Uhr (c.t.) im LG2 Raum 112!


Hochschultage "Was ist Geld?"

Wir freuen uns, nun endlich unsere lange vorbereiteten Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit zum Thema „Was ist Geld?“ vorstellen zu können. Für November haben wir mehrere Referierende unterschiedlicher Fachrichtungen eingeladen, um zusammen mit dem Publikum über diese Frage nachzudenken. Neben mehreren Vorträgen wird es auch einen Workshop geben, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

Der Auftaktvortrag, gehalten von Dr. Lars Bräutigam, trägt den Titel „Geld und Tausch - Eine interdisziplinäre Perspektive auf Geld in verschiedenen Gesellschaften“ und findet am Montag, den 2.11. um 18.00 Uhr im historischen Rathausfestsaal statt.

 

"In den Wirtschaftswissenschaften wird modernes Geld von primitiven Zahlungsmitteln eindeutig abgegrenzt. Der Einfluss der ökonomischen Geldtheorie auf die Betrachtung des Geldes und der Geldfunktionen beeinträchtigt dabei historische, ethnologische/anthropologische und soziologische Ansätze zu seiner Erforschung und Bestimmung. Bei eingehender Betrachtung erscheinen jedoch die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Geldtheorie - vor allem ihre Auffassung des Tausches - für eine strikte Abgrenzung modernen Geldes fragwürdig. Der Vortrag umreist den gegenwärtigen Zustand der funktionstheoretischen Geldbetrachtung und stellt einen Ansatz vor, der die Gemeinsamkeiten primitiven und modernen Geldes im Kontext von unterschiedlichen gesellschaftlichen Tauschmustern zu erklären versucht."

 

Dr. Lars Bräutigam ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz und Autor der Publikation „Geld, Macht und Herrschaft – Zur Kritik des Geldbegriffes und des interdisziplinären Gelddiskurses“.

 

Der zweite Vortrag unserer Hochschultage mit dem Titel „Geld ist nicht Kapital“ von Ulrike Herrmann muss leider krankheitsbedingt ausfallen!

 

 Am Mittwoch, den 4.11. um 18.00 Uhr wird Prof. Dr. Udo Reifner unsere Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag zum Thema „Geld ist nur eine zirkulationsfähige Forderung“ fortsetzen. Reifner ist Jurist und Soziologe und war, im Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg, Professor für Wirtschaftsrecht. Er ist Direktor des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen e.V. (iff) und seit 2012 Professor an der Università degli Studi di Trento (Italien). Als kurzer Vorgeschmack kann dieser kleine Text des Autors zum Vortrag dienen:

 

 „Das Geldsystem scheint ohne Rücksicht auf verfassungsrechtliche Vorgaben Befehle zu erteilen, die Gehorsam erheischen. Was macht das Geld so mächtig? Die Antwort müsste seit der Regulierung von Geldschulden im Codex Hammurabi zwischen 1848 und 1806 vor Christi Geburt vielfach nachlesbar sein. Doch man wird enttäuscht. Es gibt viel Nachdenkliches darüber, was Geld in der Gesellschaft, in menschlichen Beziehungen, in Gefühl und Charakter bewirkt. Seine Namen und Gestalten, sein Glanz und seine Ausstrahlung, seine Hässlichkeit und sein Reiz, seine Tugenden wie Sparsamkeit und Rationalität, seine Untugenden wie Geiz und Habsucht, seine Entstehung und Vernichtung, seine Menge und sein Wert – alles ist unzählige Male Gegenstand wissenschaftlicher wie literarischer Darstellung gewesen. Doch was ist es? Wir wagen die Antwort: Geld ist eine zirkulationsfähige Forderung. Als Forderung braucht sie die Durchsetzungskraft des Rechts und seines Machtapparats im Staat. Ob die Forderung privat oder öffentlich geschaffen wurde ist gleichgültig. Wichtig aber ist ihre Zirkulationsfähigkeit. Hierfür braucht sie das Vertrauen der Akzeptanten. Das ist unproblematisch, wo man von der Werthaltigkeit der Forderung weiß. Dafür ist ein Schuldner notwendig, der bereit und in der Lage ist, die Forderung mit den realen Werten zu unterlegen, die das Geld zu repräsentieren vorgibt. Doch das Geld ist immer auch Kredit. Die Einlösung der Forderung liegt in der Zukunft. Wer die Zukunft nicht voraussehen kann muss vertrauen. Doch ist das Vertrauen noch gerechtfertigt?“

 

We are pleased to welcome an international guest at the Bürgersaal of Haus Dacheröden. At the 6th of November at 6pm, Mr. Ismail Ertürk will give a lecture about the “Culture of Money in Financialised Capitalism”. He is a Senior Lecturer at the Manchester Business School and has contributed to and authored numerous books and journal articles evolving around finance and cultural economy.

 

Prof. Dr. Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Er ist Autor zahlreicher Bücher, sein neustes Werk trägt den Titel „Geld aus dem Nichts – Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen“. Daneben veröffentlicht er auch in Fachzeitschriften und der Presse zahlreiche Artikel und hat sich so, ähnlich wie sein Vater Hans Christoph Binswanger, als Ökonom und Publizist einen Namen gemacht. Im Bürgersaal des Haus Dacheröden wird er uns am Dienstag, den 10.11 um 20.00 Uhr über „Die Tretmühlen des Glücks - Wie Geld, Glück und Einkommen zusammenhängen“ berichten.

 

Am Mittwoch, den 11.11. um 18.00 Uhr freuen wir uns, Dr. Raimund Dietz im Dekanatsbesprechungsraum der Universität Erfurt zu seinem Vortrag „Geld als Herausforderung für die Sozialwissenschaften“ begrüßen zu dürfen. Er arbeitete über zwei Jahrzehnte am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, war als Berater für osteuropäische Regierungen sowie als Lektor an verschiedenen Universitäten tätig. Sein Buch "Geld und Schuld - Eine ökonomische Theorie der Gesellschaft" ist mittlerweile in vierter, überarbeiteter Auflage erschienen. Ergänzend wird er am 12.11. um 16.00 Uhr (selber Ort) einen Workshop zur Vertiefung des Vortragsthemas halten, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

Mit Dr. Paul Steinhardt haben wir kurzfristig noch einen weiteren Referenten für unsere Hochschultage gewinnen können. Der Vortrag "Eine sozialontologisch fundierte Rekonstruktion der Antwort Georg Friedrich Knapps" am 16.11. um 18.00 Uhr wird ebenfalls im Dekanatsbesprechungsraum stattfinden. Ergänzend wird es am 17.11 um 14.00 Uhr im Dekanatsbesprechungraum einen Workshop geben, um Anmeldung wird unter info@impuls-erfurt.de gebeten. Steinhardt war nach dem Studium an der London School of Economics für mehr als 20 Jahre in leitenden Funktionen bei deutschen Banken und deren Tochtergesellschaften im Bereich der "Strukturierten Finanzierungen" tätig. Vor wenigen Monaten hat er sein Promotionsverfahren an der Johann Wolfgang-Goethe Universität erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation mit dem Titel "Was ist eigentlich eine Marktwirtschaft? wurde beim Metropolis-Verlag veröffentlicht. Zahlreiche seiner Artikel zu geldpolitischen Fragen wurden unter anderem auf den Blogs von Norbert Häring, Heiner Flassbeck oder auch dem Neuen Deutschland veröffentlicht. Steinhardt selbst zu seinem Vortrag:

 

"Geld ist also eine Recheneinheit mit der Güter bewertet werden. Und die Differenz von mit dieser Recheneinheit bewerteten Kosten für den Erwerb oder die Herstellung eines Gutes und der mit ihr bewerteten Erträge aus ihrem Verkauf - also dem Gewinn - ist das Maß an dem Unternehmen den Erfolg ihrer Handlungen bemessen.

 

Geld scheint nun aber nicht nur die Bewertung von Wirtschaftsgütern zu ermöglichen, sondern die Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises an den Eigentümer eines Wirtschaftsguts erlaubt - so wird im § 433 des BGB ausgeführt – einem anderen Subjekt dieses rechtmäßig zu erwerben. Geld scheint demnach nicht etwa - wie oft behauptet wird - ein Tauschvermittler zu sein, sondern Geld scheint ein Objekt zu sein, das man von einem Subjekt an ein anderes transferieren muss, damit man Eigentümer eines Wirtschaftsguts werden kann.

 

Was ist das für ein „Ding“, das über solche Fähigkeiten verfügt?

 

Um diese Frage zu beantworten, werde ich Georg Friedrich Knapps Antwort mithilfe von Erkenntnissen der Sozialontologie rekonstruieren und Geld als ein kulturelles Artefakt charakterisieren."

 

Wir freuen uns, am Freitag, den 20.11. um 18.00 Uhr mit Thomas Klemm einen Vertreter der Regionalwährung „Elbtaler“ begrüßen zu dürfen. Sie werden unsere Veranstaltungsreihe um einen Vortrag zur „Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe durch Regionalwährungen am Beispiel des Elbtalers“ erweitern. Den Förderverein zum Elbtaler gibt es seit Ende 2005 und die Währung selbst seit 2012. Der Vortrag wird im Dekanatsbesprechungsraum an der Universität Erfurt stattfinden.

 

Prof. Dr. Jochen Hörisch ist Professor für neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse und wir in seinem Vortrag „Die Ir/Rationalität des Geldes“ am Donnerstag, den 26.11 um 18.00 Uhr im Bürgersaal des Haus Dacheröden nochmals eine gänzlich neue Perspektive eröffnen. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Unter seinen zahlreichen Publikationen findet sich auch sein Werk "Kopf oder Zahl - Die Poesie des Geldes".

 

„Mit Geld lässt sich rechnen und kalkulieren, Geld ist aber auch der Stoff, die Knete, aus der die verrückten Geschichten entstehen. Dieses Spannungsverhältnis möchte der Vortrag analysieren.“

 

Wir danken der Stabstelle für Nachhaltigkeit der Stadt Erfurt, der Heinrich-Böll-Stiftung, der Global-Marshall-Plan Initiative, dem Sender Radio F.R.E.I, dem StuRa der Universität Erfurt sowie den Fachschaftsräten für Staatswissenschaften, Geschichte, Philosophie und katholische Theologie für ihre Unterstützung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 


Vortrag der Landesarbeitsministerin Heike Werner: Der Mindestlohn und die Politik

Am Donnerstag, den 18.6.2015 um 18.30 Uhr wird Frau Heike Werner (Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) einen Vortrag im Rahmen des StuFu "Mindestlohn - eine interdisziplinäre Betrachtung" halten.

Der Titel lautet: „Der Mindestlohn und die Politik – von einem Tabu zu einem akzeptierten und wirkungsvollen Instrument einer zukunftsfähigen und sozialen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik“. Dort wollen wir, gemeinsam mit euch, Fragen des Mindestlohns diskutieren und dabei die regierungspolitische Sichtweise kennenlernen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im LG1/R324 (Dekanatsbesprechungssaal) statt.

 

Die dazugehörige Facebook-Veranstaltung findet ihr hier.

Im Anschluss an die Veranstaltung kann bei einem kühlen Bier und etwas Abendessen bei dem alljährlichen StaWi-Grillen des Fsr Stawi weiterdiskutiert werden.


Makroökonomie aus anderen Perspektiven - Geldschöpfung

In der Vorlesung "Einführung in die Makroökonomie" bekommen Studierende der O-Phase einen Einblick in die Geldtheorie. Als HSG Impuls. Plural denken - Ökonomik gestalten möchten wir am kommenden Montag, den 15.06 um 18.00 Uhr im LG 2 Raum 131 einen genaueren Blick auf diesen Aspekt der Vorlesung werfen, da er uns auf Grund seiner zentralen Rolle für wirtschaftliche Abläufe ergänzungswürdig erscheint. Dabei soll die Geldschöpfung durch Privatbanken besonders betrachtet werden, da heutzutage oft nur auf das zeitweise veraltet erscheinende Modell des Geldschöpfungsmultiplikators zurückgegriffen wird. Auf Grundlage der Erkenntnisse über die Geldschöpfung sollen auch die Vor- und Nachteile einer Vollgeldreform diskutiert werden.

 

Die zugehörige Facebook-Veranstaltung findet ihr hier.


Im Anschluss an die Veranstaltung (ca.20.30) findet unser 3. pluraler Stammtisch im Double B statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


Dr. Jakob Kapeller zu Gast am 1. Juni 

Wissenschaftsphilosophie der Neoklassik - Die Frage nach der Notwendigkeit von Pluralismus in der Ökonomie

Was bedeutet eigentlich Wissenschaft? Welche Methoden führen eigentlich zu gewünschten, wissenschaftlichen Ergebnissen und welche Annahmen muss ich dafür treffen, welche verwerfen?


Dr. Jakob Kapeller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Linz, wird in seinem Vortrag am 1. Juni um 18.00 Uhr (LG4 D08) die wissenschaftsphilosophischen Grundlagen der neoklassischen Schule der Volkswirtschaftslehre vorstellen und die Notwendigkeit von Pluralismus in der Ökonomie begründen. Wir freuen uns auf eine tiefgehende und spannende Analyse mit anschließender Diskussion!


Mehr Informationen zum Referenten findet ihr unter http://www.jakob-kapeller.org/


We are happy to welcome Dr. Jakob Kapeller, from the Institute for Philosophy and Theory of Science at the University of Linz on June 1st at 6.00 pm (LG4 D08). He will give a lecture with a subsequent discussion on the philosophical and scientifical foundations of the neoclassical school of economics and elaborate on the necessity of pluralism in economics. You will find further information about Kapeller on the link given above. The lecture will be in German.


- Ein Kooperationsprojekt vom Fachschaftsrat Philosophie und der Hochschulgruppe Impuls. Plural denken - Ökonomik gestalten -



Vereinsgründung

Wir arbeiten zur Zeit daran, uns als gemeinnütziger Verein eintragen zu lassen, um Projekte und Veranstaltungen professioneller organisieren zu können. Interessierte an einer Mitgliedschaft oder auch Fördermitgliedschaft können uns einfach persönlich kontaktieren, montags um 12.00 Uhr bei unseren Treffen vorbeischauen (s.o.) oder eine Mail schreiben an hsg_impuls@uni-erfurt.de. Ihr könnt auch unser Kontaktformular nutzen.


Makroökonomie - Reihe im SoSe 15

Auch dieses Jahr führen wir im Sommersemester wieder unsere Vortrags- und Diskussionsreihe Makroökonomie aus anderen Perspektiven durch.

 

Begleitend zur den Themen der Einführungsveranstaltung in die Makroökonomie wird es in diesem Jahr zwei Veranstaltungen geben, die deren Themen pluralistisch aufgreifen. Interessierte an den Themen Arbeitsmarkt und Mindestlohn können gerne an den Veranstaltungen im Rahmen unseres diesjährigen Mindeslohn - StuFus teilnehmen. Aktuelle Termine und Veranstaltungen in diesem Rahmen erfragt ihr am besten unter hsg-impuls@uni-erfurt.de.

 

Der erste Vortrags- und Diskussionstermin wird am Mo, den 27. April um 18.00 Uhr (LG4 D03) zum Thema Wie entsteht Wohlstand? - Modelle und Erklärungsansätze für globale Ungleichheit stattfinden. Dort werden wir neoklassische, institutionelle und einige weitere Ansätze zur Beantwortung dieser Frage kennenlernen und deren Konsequenzen für Entwicklungspolitik begutachten. Mehr Infos findet ihr bei unserer Facebook- Veranstaltung.

 

Am Mo, den 15. Juni um 18.00 Uhr wird es als zweites eine Veraanstaltung zum Thema Geldsystem geben, der den aktuellen Geldschöpfungsprozess unseres Systems betrachtet. Dabei werden Rechtfertigungen sowie Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Was wären die Alternativen?  

 


Global Action Day

Am 5. Mai 2015 war der Global Action Day for Pluralism in Economics!  Impuls war, zusammen mit 29 anderen Gruppen aus 9 unterschiedlichen Ländern, dabei!  Wichtig war uns, neben der gezeigten Doku "Boom Bust Boom" inbesondere, dass viele Erfurter Studierende an der Umfage des Netzwerks für plurale Ökonomik teilnehmen! Hier gehts zur Umfrage über eure Zufriedenheit mit eurem Wirtschaftsstudium an der Uni Erfurt. Die gleiche Umfrage wird auch an anderen deutschen Universitäten durchgeführt und soll vergleichbare Ergebnisse erzielen.
Dankeschön für eure Teilnahme!


Hier findet ihr auch einen interessanten ARD - Beitrag über den Global Action Day in Berlin und das Netzwerk plurale Ökonomik.


Komplexitätsökonomik und eine plurale Einführung in die Mikroökonomik

Vorstellung des Buches "Micro economics of Complex Economies. Evolutionary, Institutional, Neoclassical and Complexity Perspectives" von Wolfram Elsner, Henning Schwardt und Thorsten Heinrich.

Die Autoren arbeiten an der Universität Bremen und liefern mit diesem Buch ein Beispiel für eine pluralistischere Lehre in der Mikroökonomie:

Es werden alternative Perspektiven auf ökonomische Probleme und Situationen beschrieben, die sich, im Gegensatz zum verbreiteten neoklassischen Ansatz, versuchen mehr an der Realität und dessen Komplexität zu orientieren z. B. indem auf starke Annahmen oder dem Konzept des Gleichgewichts verzichtet wird. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der relativ jungen Schule der Komplexitätsökonomie liegen.


Heterodoxe Mikroökonomie

Für alle InterssentInnen: Einige aus unserer Gruppe haben während des Semesters Texte zu heterodoxen Ansätzen in der Mikroökonomie durchgearbeitet. Am Sonntag, den 11.01. um 14 Uhr, stellen wir diese vor und diskutieren, an welchen Stellen deren Argumentation überzeugend ist und wo nicht. Wenn du Interesse hast zu kommen, dann schreib uns einfach eine kurze Nachricht an hsg_impuls@uni-erfurt.de


Ringvorlesung im WS 2014/15 "Was geht mich die Krise an?"

In diesem Semester hat Impuls zusammen mit Prof. Dr. Dr. Peukert und Prof. Dr. Kessler die Ringvorlesung organisiert, die sich mit der Eurokrise befassen wird. Begrüßen dürfen wir unter anderem Bodo Ramelow, Sven Giegold, Prof. Dr. Hartmut Rosa und em. Prof. Dr. Huber. Zum Abschluss wird es eine Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Parteien, darunter Sahra Wagenknecht und Carsten Schneider, geben. Es lohnt sich also, vorbeizuschauen, immer Dienstags um Punkt 18.00 im Rathausfestsaal (am 9.12. und 13.01. im Audimax)

Zum Programm...


Mitschnitte von Radio F.R.E.I. der bisherigen Veranstaltungen gibts hier.


Vortrag und Diskussion mit Rainer Voss

Letzten Mittwoch, am 17.12. 2014 um 20.00 Uhr im LG4 D01 konnten wir Rainer Voss, einen ehemaligen Investmentbanker und Protagonisten des preisgekrönten Dokumentarfilms "Master of the Universe" bei uns begrüßen. Voss hielt einen Impulsvortrag über Markt und Macht und die jetzige Situation der Banken- und Finanzwelt. Im Anschluss kam es zu einer offenen Diskussion über im Impulsvortrag angeschnittene Themen oder grundsätzliche Fragestellungen zum Komplex Banken und Finanzen.


Zur Website des Films. Dort könnt ihr auch Ausschnitte aus dem Film sehen.


Hier könnt ihr euch den Film günstig anschauen.


Vortrag von Prof. Ross Buckley und Jürgen Kaiser

Am 26. November waren Ross Buckley, Professor für internationales Finanzrecht und Regulierung der UNSW in Sydney und Jürgen Kaiser der NGO Erlassjahr an der Uni Erfurt zu Gast. Die beiden schilderten anschaulich mit Verknüpfungen zur Finanz- und Staatsschuldenkrise die derzeitige internationale Lage, was Regulierungen und Schuldenschnitte betrifft. Wirkliche Konsequenzen aus der Finanzkrise habe die Politik leider nicht gezogen, nur kleine Veränderungen im System wurden vorgenommen. An größere, effektive Projekte, die auf mehr Widerstand stoßen würden, wie eine Finanztransaktionssteuer, traue man sich aber nicht heran. Hoffnung gebe aber eine Initiative vieler kleinerer Länder bei der UNO, die entschlossen seien, einheitliche und verbindliche Richtlinien für eine faire Staateninsolvenz zu entwickeln. 


Workshop von Uwe Lübbermann

Im Rahmen unseres Projekt Social Entrepreneurship war Uwe Lübbermann bereits letztes Wintersemester bei uns zu Gast und hat uns von seinem Unternehmen Premium Cola berichtet, das vollständig konsensdemokratisch aufgebaut ist und immer erfolgreicher wird. Am 5.11.2014 um 19.00 Uhr wird Uwe Lübbermann nun einen Workshop im Bytespeicher halten, in dem er verschiedene Konzepte und Facetten eines konsensdemokratischen Lebensweise vermitteln wird. Die Plätze sind leider begrenzt, daher bitte anmelden unter hsg_impuls@uni-erfurt.de


Mitgliederversammlung des Netzwerks Plurale Ökonomik

Dieses Jahr ist Erfurt und damit die Hochschulgruppe Impuls Gastgeber der Mitgliederversammlung des Netzwerks für Plurale Ökonomik. Das Netzwerk verbindet StudentInnen und auch DozentInnen in ganz Deutschland, die die Lehre und das Studium von Wirtschaft pluraler gestalten möchten. Am 5. Mai haben wir gemeinsam mit anderen internationalen Initiativen als International Student Initiative for Plural Economics (ISIPE) einen Aufruf in Zeitungen überall auf der Welt veröffentlicht, in dem wir eine offenere und vielseitigere Ökonomik fordern. Über den Aufruf. Wir werden uns vom 13.11 bis zum 16.11.2014 treffen, um gemeinsame Projekte zu planen, die Vernetzung voranzutreiben und uns zu informieren. Ihr findet, Ihr gehört dazu? Hier gehts zur Anmeldung und hier zur Website des Netzwerks.



Internationaler Aufruf für eine plurale Ökonomik

Am 5. Mai 2014 haben wir als Teil des Netzwerks für Plurale Ökonomik und ISIPE (International Student Initiative for Pluralism in Economics) einen Internationalen Aufruf in veröffentlicht, der unter anderem in Le Monde (F), Guardian (UK), Standard (AU), Handelsblatt und in der Süddeutschen Zeitung thematisiert wurde. Darin fordern wir eine offenere und pluralere Ökonomik und machen auf die negativen gesellschaftlichen Auswirkungen einer einseitigen Volkswirtschaftslehre aufmerksam. 

Zum Aufruf...

Über den Aufruf...