Vergangene Projekte vor dem WS 2014/15...

- Aktuelle Projekte findet ihr hier -



Makroökonomie aus anderen Perspektiven

Begleitend zur Einführungsveranstaltung in die Makroökonomie führen wir in diesem Semester drei Workshops durch, die sich an den Themen der Vorlesung orientieren und diese pluralistisch aufgreifen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen, kurzen Impulsreferaten zu lauschen und mitzudiskutieren.


Die erste Veranstaltung findet am 8. Mai um 18.00 im AMG0012 statt und wird sich mit dem Thema des Bruttoinlandsproduktes und alternativer Indizes sowie der Wachstumsdebatte auseinander setzen. Müssen wir noch wachsen, dürfen wir angesichts des Klimawandels überhaupt noch wachsen und welche Alternativen gibt es? Sind diese realistisch?


Am 5. Juni um 18.00 im LG4 D05 beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Theorien bezüglich des Arbeitsmarktes und des Mindestlohns. Welche Modelle gibt es und wie wird der Mindestlohn aus deren Perspektive betrachtet? Wie ist überhaupt die Umsetzung des Mindestlohns geplant und welche Ausnahmen gibt es?


Am 3. Juli um 18.00 Uhr im LG2 0114 beschäftigen wir uns mit der Geldschöpfung und deren Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven. Wo kommt das Geld überhaupt her und wo geht es hin? Wer profitiert davon und ist dieses System "alternativlos"? Wenn ihr Spaß an pluraler Wirtschaft und am Diskutieren habt, kommt einfach vorbei!


Anders wachsen - der Regionale Wohlfahrtsindex

Am 29.01. organisiert die Landtagsfraktion der Grünen eine Diskussionsrunde zum RWI, ein Index der neben wirtschaftlichen auch soziale und ökologische Faktoren berücksichtigt.

Was wird in diesem Index erfasst? Ist er eine Alternative zum BIP? Misst er das menschliche Wohlergehen wirklich? Kann so eine Abkehr von rein mengenmäßigen Güterwachstum funktionieren?

Spannende Fragen. Wir freuen uns auf alle interessierte Studierende!

 

18.30 im Café Nerly

 

weitere Infos hier.


Sowi-Kolloquium

Die Lehrstühle für Internationale Beziehungen und Politische Theorie veranstalten in diesem Wintersemester 2013/14 wieder ein Kolloquium mit sehr spannenden Gästen, auch in Bezug auf unsere Themen.

Das ganze findet Montags von 16–18 Uhr im Lehrgebäude 1 in Raum 214 (LG1/214) statt.

Nähere Infos gibt es hier

Schaut vorbei :)

 


Themenwoche Social Entrepreneurship

Flyer
Flyer

Themenwoche: "Social Entrepreneurship" - Zukunftsfähige Modelle oder Nischenerscheinung?

Auftaktvortrag
Was bedeutet Soziales Unternehmertum? von Uwe Lübbermann(Geschäftsführer von Premium Cola)
22.01.2014 um 19.30 in Haus Dacheröden

Podiumsdiskussion
mit: Konny Gellenbeck (taz Genossenschaft)
Michael Fritz (Viva con Aqua)
Daniel Herold (Gewerkschaft ver.di)
23.01.2014 um 19.30 in Haus Dacheröden


Ringvorlesung "Postwachstumsgesellschaft"

Hier findet ihr die Dokumentation der Ringvorlesung "Postwachstumsgesellschaft".

Download
Dokumentation zur Ringvorlesung "Auf dem Weg in eine andere Gesellschaft- Was kommt nach dem Wachstum?"
Ringvorlesung im SoSe 2012 in Zusammenarbeit mit Impuls. Für eine neue Wirtschaft
final_ringvorlesung2012.pdf
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Mikroreader

Wir haben einen heterodoxen Reader begleitend zu den Themen der Mikroökonomie-Vorlesung gestaltet. Mehr Informationen und den Download findet ihr hier.


"Microeconomics of Interactive Economies"

Unsere Hochschulgruppe lud im April Prof. Dr. Wolfram Elsner von der Uni Bremen ein, der sein alternatives Lehrbuch der Mikroökonomie vorstellte.

 

Sein umfassendes Lehrwerk beschrieb er offensiv als eine "nicht-toxische Einführung in die Mikroökonomie". Die neoklassische Wirtschaftstheorie stellte er darin als nur einen Ansatz von vielen dar und hob sich damit von konventionellen Lehrbüchern ab.

 

Nachdem wir Professor Elsner auf einer wissenschaftlichen Tagung kennen gelernt hatten, freuten wir uns über die Möglichkeit ihn nach Erfurt einladen zu können, um mit uns einen heterodoxen Blick auf die mikroökonomische Lehre zu werfen.

 

In der 90-minütigen Veranstaltung mit Vortrag und anschließender Diskussion gab Professor Elsner einen kurzen Überblick seines Buchs und brachte dabei mit einigen treffenden Karikaturen sein Publikum zum lachen. Die Stimmung war gut und auch Wolfram Elsner fühlte sich  während seines Vortrags "unter Freunden".


Entschuldungdiskussion (17. November 2013)

Vortrag und Diskussion zum Thema "Entschuldung als zukunftsfähige Entwicklungsstrategie?" Alle Interessierten sind um 18.00 Uhr herzlich ins LG1 Raum 128 eingeladen.


Welchen Fortschritt wollen wir? (29. November 2011)

Download
Podiumsdiskussion mit Christine Lienberknecht, Matthias Machnig, Kathrin Göring-Eckhart (und Bodo Ramelow
Welchen Fortschritt wollen wir.pdf
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Christian Felber - Gemeinwohlökonomie (1. Dezember 2011)

Download
Lesung zur Gemeinwohlökonomie
flyer-felber.pdf
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Ökoprofit- Auszeichnung & Vortrag zur Postwachstumsökonomie (5. Dezember 2011)



Gedanken eines Wirtschaftsstudenten

... kaum hat das Wirtschaftsstudium begonnen, schon finde ich mich in lineardenkenden, dogmatischen Lehrveranstaltungen wieder und beschäftige mich größtenteils mit Modelltheorie, der leider jeglicher Bezug zur Realität fehlt.

 

Im nächsten Moment denke mir: das wird schon. Zu Beginn eines jeden Studiums muss man ja die "Grundlagen" lernen und es wird schon noch interessanter & lebensnaher werden.

 

Mit jeder weiteren Veranstaltung baut sich jedoch nur noch mehr Frust in mir auf. Ich lerne, dass Mindestlöhne schlecht für die Wirtschaft sind, dass Umweltverschmutzung auch zu einem "sozialen Optimum" führen kann, und dass der Staat am besten gar nicht in die Wirtschaft eingreifen sollte, wenn er keinen Wohlfahrtsverlust hervorrufen möchte.

 

Der "Mankiw" wird meine Bibel.

 

Mit jeder gelernten "Wahrheit" scheint sich einem das Geheimnis der Wirtschaft ein wenig mehr zu erschließen und es bilden sich Zusammenhänge. Es fängt an logisch zu werden, doch ich werde das tiefe Gefühl in mir nicht los, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, dass hier irgendetwas gar nicht stimmen kann.

 

Habe ich das falsche Studium gewählt?

 

Nein- warum auch? nur weil ich andere Erwartungen an das Studium hatte, nur weil ich glaube, dass Wirtschaft für den Menschen da ist, und nicht anders herum, soll ich nun nicht studieren, was mich interessiert?

 

Nach Karl Popper kann eine Hypothese nie endgültig verifiziert, sondern immer nur falsifiziert werden.

 

Doch gerade das, scheint von vielen Professoren der Wirtschaftswissenschaften, gekonnt übergangen zu werden.

 

Und so jagt eine Wahrheit die nächste, die Studierenden werden gleichgepolt, und kritisches Hinterfragen wird nicht nur nicht gefördert, sondern ist auch noch ungern gesehen.

 

Mit Rationalität hat das nur noch wenig zu tun.

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